Agile Toolbox für Startups

Man kommt einfach nicht mit dem voran, was man sich vorgenommen hat. Jeden Tag gibt es etwas Neues, das einen aufsaugt. So geht es Ahmed schon länger. Er ist Mitgründer eines Startups und zuständig für Unternehmensentwicklung und Investoren.

Zu Beginn ihrer Wachstumsphase haben sie versucht, verschiedenste Marktchancen aufzugreifen. Mittlerweile hat Ahmed aber das Gefühl, dass zu viele Baustellen entstanden sind.

Ein befreundeter Value Coach, dem er sein Problem geschildert hat, fragt ihn daraufhin:

(1) „Welche Customer Value Ziele habt Ihr Euch gesetzt und wie sind deren Erfolgsindikatoren definiert?“

(2) „Was habt Ihr unternommen, um möglichst schnell vom Kunden zu lernen?“

(3) „Wie geht Ihr mit mittlerweile ungesunden Teamgewohnheiten um und wie unterstützt Ihr das Entstehen nachhaltig gesünderer Arbeitsgewohnheiten?“

(4) „Wie sorgt Ihr dafür, dass neue Mitarbeiter in ihrem Committment unterstützt werden?”

Puuh“, denkt sich Ahmed, als er das hört, „schon wieder viele Baustellen“, fragt aber entschlossen zurück: „Okay. Einiges davon machen wir. Aber ehrlich, dafür haben wir nicht die Zeit, um es in unserer Situation so tief aufzuziehen. Was würdest du denn empfehlen? Mit welcher Frage sollten wir uns zuerst beschäftigen?

Frage an den Leser:
Was glaubst du, mit welcher der vier Fragen sich Ahmed zuerst beschäftigen sollte, damit sich das Startup stärker fokussiert und mehr Zeit für Unternehmensentwicklung und Investoren bleibt?

In der nächsten Folge berichten wir von euren Antworten, erklären was der Value Coach tatsächlich empfohlen hat und warum.

 

Marian Mihelic

Als Value Coach begleite ich Management sowie Produkt-Teams beim Verstehen der Kundenbedürfnisse und bei der agilen Umsetzung dieses Verständnisses in herausragende Lösungskonzepte. Zentraler Ausganspunkt sind Gewohnheiten. Ziel ist es, Produkte mit starkem funktionalen Nutzen, hoher Markenerinnerung und intensiver emotionaler Bindung aufzubauen