Im Gründerteam ständig im Gespräch und doch das Gefühl aneinander vorbeizureden?

So erging es vier Gründern eines Startups im Wachstum, das mit seinen Softwarelösungen Produktentwicklungsprozesse extrem verkürzt – das waren:

  • Ahmed, der Dynamiker, ist für die Unternehmensentwicklung und Investoren zuständig,
  • Sara, die Produktentwicklerin, kommen ständig neue Ideen
  • Felix, der Verkäufer, verantwortet Marketing und Vertrieb
  • Steve, ist der Mann für die stimmigen Zahlen, Finanzen und Controlling.

Im Tagesgeschäft kamen – trotz einer generellen guten Zusammenarbeit – zwischen den Vieren unproduktive Diskussionen zu Entscheidungen auf. Jeder der Gründer beurteilte die Dinge zunehmend aus seiner Sicht. Aus Zeitnot wurden Themen nicht zu Ende besprochen oder es hieß einfach „Mach du mal!“. Obwohl alle das Beste wollten – wurden aus den sachlichen Unstimmigkeiten atmosphärische Störungen, die Zeit, Freude und Ressourcen kosteten.

Um aus so einer Situation herauszukommen, gibt es mehrere Optionen. Hier sind drei genannt:

  1. Es werden die atmosphärischen Störungen auf persönlicher Ebene
    untereinander thematisiert.
  2. Meetingformate und Entscheidungswege werden überprüft und
    angepasst.
  3. Das Gründerteam nimmt sich Zeit, um ein gemeinsames Verständnis
    zur IST-Situation und der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens zu
    schärfen.

Was würdest du wählen?
Was ist für deine Auswahl ausschlaggebend?

Frank Pyko

Ein Unternehmen (oder Projekt) zu gründen, um mit anderen Menschen eine Idee in die Welt zu bringen, dabei miteinander zu lernen, zu wachsen und im selbstdefinierten Sinn erfolgreich zu sein – das ist eine zutiefst befriedigende Form des Arbeitens. Als Business-Coach unterstütze ich Menschen, den für sich jeweils besten Weg dafür zu finden.